Berliner Fernsehturm

Im Zentrum Berlins ragt der Fernsehturm in den Himmel. Unweit des Alexanderplatzes steht das höchste Bauwerk Deutschland. Der Turm ist 368 Meter hoch, ursprünglich war er 365 Meter hoch. Die Aussichtsplattform verweilt auf 203 Meter und das Restaurant befindet sich auf 207 Meter. Die Turmkugel hat einen Durchmesser von 32 Metern. Durch die umlaufenden Panoramafenster blickt man über die Stadt. Der Formgeber der Kugel war der sowjetische Satellit Sputnik. Drei Aufzüge verkehren im Turmschaft, wovon zwei für den Personentransport bestimmt sind.

Fernsehturmdom

Das Wahrzeichen der Hauptstadt der DDR

Der DDR-Architekt Hermann Henselmann zeichnet den Entwurf. Die Bauzeit des Wahrzeichens betrug 53 Monate, von 1965 bis 1969. Am 3.Oktober 1969 war die Eröffnung des Berliner Fernsehturmes in der Hauptstadt der DDR. Walter Ulbricht weihte ihn mit seiner Frau ein. Bei dem Festakt waren auch Erich Mielke und Erich Honecker dabei. Seit dem 7.Oktober 1969, dem Tag der Republik, ist das Wahrzeichen öffentlich zugängig. 1979 erhielt der Fernsehturm in der DDR den Denkmalstatus.

Fernsehturmmit wartburg

Die Fakten zum Turm

In der Kugel befinden sich sieben Stockwerke. 150 verschiedene Antennen für Fernseh- und Radioübertragung sind auf dem Träger montiert. Sechs Meter pro Sekunde fahren die Aufzüge, 15 Personen können in 40 Sekunden vom Boden bis zur Aussichtsplattform transportiert werde. Das Restaurant misst 5000 Quadratmeter. Zu DDR-Zeiten drehte sich das Restaurant einmal in der Stunde um die eigene Achse. Der Turm hat eine Treppe mit 986 Stufen, vor allem für den Notfall als Evakuierungsweg. In der Kugel befinden sich sieben Stockwerke, die Fenster sind nur in den Besucherebenen. Im Turmschaft ist alle 45 Meter ein Bullauge. Auf den Evakuierungsbühnen haben 400 Personen Platz, daher dürfen maximale 400 Leute gemeinsam auf dem Turm sein.

Technische Daten

Bauzeit: 53 Monate
ursprüngliche Höhe: 365 Meter
Stockwerke: 7
Maximale Personenanzahl am Turm: 400
Durchmesser Turmkugel: 32 Meter

 

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