Karl-Marx-Allee / Stalinallee

1945 nach dem Zweiten-Weltkrieg glich Berlin einem Schutthaufen. Nur noch wenige Häuser standen in der einst belebten Frankfurter Allee und am Strausberger Platz lag der Schutt fast einen halben Meter hoch.

Die Stalinallee, der Prachtboulevard

Die DDR plante anstelle dieses Schutthaufens einen Prachtboulevard. 1951 beteiligten sich 46 Architekten an einem Wettbewerb zur Gestaltung der Stalinallee. Die Vorgabe für den Prachtboulevard war eine Straßenbreite von 75 Metern und eine Mindesthöhe der Häuser von acht Geschossen, sowie Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen. Um das Konzept gut abzurunden sollten Gaststätten, Läden und auch Kinos auf der Stallinallee nicht fehlen.

Die Architekten der Stalinallee

Der Architekt Hermann Henselmann gestaltete den Strausberger Platz und das Frankfurter Tor.


Das Hochhaus an der Weberwiese, ebenfalls vom Architekt Hermann Henselmann, war 1952 mit seinen 33 Dreizimmerwohnungen komfortabel.

Für den Abschnitt B war der Architekt Egon Hartmann zuständig.

Der Architekt Richard Paulick hatte den Abschnitt C über.

Der Planer und Ausführer des Abschnitt D war der Architekt Kurt Leucht.

Der Architekt Hans Hopp war für Abschnitt E und G zuständig.

Abschnitt F stamm aus den Federn des Architekten Karl Souradny.

Der sozialistische Klassizismus

Die Bauten dieses Stiles sind palastartige Gebäude mit zahlreichen Verzierungen an der Fassade so wie auch Säulen und Säulenhallen. Im sozialistischen Klassizismus wurden Wohnpaläste und Kulturpaläste gebaut.

Auf dem Prachtboulevard Karl-Marx-Allee, im sozialistischen Klassizismus erbaut, stehen zweistöckige treppenförmige Ladenbauten. Bei den Baublocks sind die Wohn- und Geschäftsräume senkrecht zur Straße, breite Grünflächen tragen zu einem guten Wohnklima bei.
Die Wohnungen sind der Hauptstraße abgewandt und haben somit eine ruhige Lage und einen freien Blick auf die Grünflächen. Die Karl-Marx-Allee ist zwei Kilometer lang, mit jeweils 5 dimesionierten Wohnblocks, mit bis zu 13 Stockwerken. Mit dorische, ionische Säulen und Ziergiebel verschönert erstahlt der Prachtboulevard.

Nach der Entstalinisierung wechselte der Straßenname in Karl-Marx-Allee.

 

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